Striegel und Kleiser-Winterhalder bei Challenge vorn – Ruf und Angert siegen über 10 Kilometer

Herrliche Fotos von Werner Stuber und Uwe Mächtlen finden Sie unter der Rubrik „Bilder 2019“.

Sturm und Wolkenbruch setzten Läufern und Helfern beim 17. Zabergäu-Lauf  in Pfaffenhofen heftig zu. Dennoch lieferten die Sportlerinnen und Sportler wieder glänzende Zeiten ab. Mit 587 Finishern verzeichneten die Veranstalter TSV Pfaffenhofen, Sportförderverein und Gemeinde Pfaffenhofen erneut eine respektable Zahl.

Die Dinosaurier Challenge gewann Timo Striegel (Großbottwar) in 1:09:34 Stunden. Den Streckenrekord verpasste der 32-Jährige nur knapp. Bei den Frauen setzte sich Heidi Kleiser-Winterhalder (Team AR Sport) in 1:24:26 Stunden durch.

Angerts gelungene Generalprobe: Über die 10-km-Distanz dominierte Florian Angert (Soprema Team TSV Mannheim). Seine 34:53 Minuten sind eine absolute Spitzenzeit auf der Strecke zwischen Zabertal und Stromberg. Für den 27-jährigen Triathleten war Pfaffenhofen eine Art Generalprobe für die Heilbronn Challenge, bei der er hinter Sebastian  Kienle großartiger Vize-Europameister auf der Mitteldistanz wurde.

Auf der 10-km-Strecke der Frauen in Pfaffenhofen gewann Tatjana Ruf in 42:55 vor Bettina Englisch (Team G. Weber Bau/43:39).

Dino-Challenge beliebt: Mit 102 Finishern gab es bei der Dinosaurier Challenge erfreulicherweise wieder eine dreistellige Ausbeute. Teilnehmer aus Mühlacker, Bretten, Hockenheim, Süßen, Uhingen (beide Kreis Göppingen), aus dem Mainhardter Wald sowie sogar aus Frankreich und den Niederlanden bestätigen, dass sich die 18,5-km-Schleife durch den Strombergwald (350 Höhenmeter) einen guten Ruf auch über das Zabergäu hinaus erworben hat.

Timo Striegel setzte sich bereits bei Kilometer 4 oberhalb der Weinberge oberhalb des Rodbachhofs vom Feld ab. Wie er später berichtete, hätte er sich noch eine schnellere Zeit zugetraut. Aber nach 100 absolvierten Trainingskilometern in der vergangenen Woche fehlte wohl etwas die Frische.

Striegel träumt vom Streckenrekord: „Dann muss ich nächstes Jahr wiederkommen“, sagte Striegel, als er erfuhr, dass der Streckenrekord von Quentin Uttenweiler (TV Markgröningen) bei 1:08:42 steht. Den will der Großbottwarer 2020 knacken.

Während des 5-km-Laufs hatten Läufer und Helfer einen besonderen Härtetest zu bewältigen. Sturm, Regen, sogar Graupelschauer setzten allen mächtig zu. Die TSV-Crew bei Start und Ziel hatte alle Hände voll zu tun, um den großen Ensinger-Startbogen senkrecht zu halten. Völlig durchnässt trotzten die Moderatoren Peter Raubinger, Fabio Bronner und Schirmherr Dieter Böhringer den so noch nicht erlebten Wetterkapriolen. Raubinger zog seine Frosch-Mütze auch vor den „heldenhaften Einsätzen von Horst Blommer, Bernd Mayer und Harry Riedinger. Die waren mindestens genauso durchnässt wie wir.“

Elfjährige gewinnt Frauenrennen: Jens Haller (Team AR Sport) gewann in 19:19 Minuten das Männerrennen. Bei den Frauen setzte sich erstaunlicherweise die erst elfjährige Lysandra Hinze vom TSV Michelbach in 24:59 knapp vor Judith Knoll (Volksbank im Unterland/25:11) und Conny Durst (SV Leingarten/25:16) durch. Den Jugendlauf gewann Marlon Lutz vom TSV Botenheim in 5:46. Schnellstes Mädchen war Dorothea Jaschin (Spfr  Stockeheim) mit der Zeit von 5:33.

Der TSV Pfaffenhofen bedankt sich bei allen Sportlern, Helfern, Sponsoren und Werbepartnern. Die Freiwillige Feuerwehr Pfaffenhofen und das Rote Kreuz Brackenheim leisteten einen wertvollen Beitrag, ebenso die Ärzte Dr. Wolfgang Balz und Klaus Karnetzky sowie der Bauhof der Gemeinde.

Der Zabergäu-Lauf ist der Auftakt für die Laufserie um den Zabergäu-Cup, für die noch der Nordheimlauf (11. Mai) und der Theodor-Heuss-Lauf in Brackenheim (14. Juli) gewertet werden.

30 Läuferinnen und Läufer beim lockeren Silvesterlauf

Das Orgateam des Zabergäu-Laufs joggte am letzten Tag des Jahres 2018 mit einer Gruppe von 30 Sportlerinnen und Sportlern dem neuen Jahr entgegen. Das Ritual der vergangenen Jahre lockte erneut etliche Läufer aus der Region an, die ohne Zeitnahme und Leistungsdruck die 5er- oder 10er-Strecke in Angriff nahmen.