Linsenmaier und Plambeck-Fischer – je oller, desto doller

29.04.2019 – Werner Linsenmaier vom Ausdauersportteam Süßen (Kreis Göppingen) ist Jahrgang 1943. Mit seinen 75 Jahren bewältigte er die Dinosaurier Challenge in der unfassbaren Zeit von 1:42:57 Stunden! Je oller, desto doller – dieser Spruch trifft auch auf Kay Plambeck-Fischer zu. Der Läufer vom Team AR Sport gewann die Altersklasse M60 souverän. Seine Zeit: 1:25:45!

Langstreckler sind verrückte Typen

29.04.2019 – Für Martin Kreißig, Mitorganisator des Heuchelbergtrail (6. Juli in Leingarten), stand eine lange Trainingseinheit auf dem Plan. Also lief er die 20 Kilometer von Leingarten nach Pfaffenhofen und absolvierte dann noch die Challenge. In 1:24:09 wurde er 16. in der Gesamtwertung. Sein Spezi Sebastian Hauff überquerte nach 1:33:01 die Ziellinie und rief euphorisch: „Danke für den tollen Lauf.“ Hauff und Kreißig organisieren mit dem Heuchelbergtrail noch ein verrückteres Ding.

Fröscher mit außergewöhnlicher Idee für 2020

29.04.2019 – Hans-Jörg Fröscher (Oftersheim)  bewältigte mit seiner französischen Frau Laure den Dino und entwickelte danach eine außergewöhnliche Idee.  2020 will er erneut antreten und nach der Challenge sofort umkehren und die Strecke in umgekehrter Richtung gleich anschließend noch einmal in Angriff die nehmen.

Über 20 Mannschaften für den Firmenlauf gemeldet

25.04.2019 – Der Firmenlauf bleibt der Renner. Über 20 Teams haben sich für die 5,5-km-Distanz angemeldet. Sechs Mannschaften laufen mit dem Trikot der Söhner Kunststofftechnik. Vertreten sind auch PRETEC (Pfaffenhofen/3), das Fitnessstudio MMotion (Güglingen-Frauenzimmern/3), AFRISO Güglingen (2), die Weingärtner Cleebronn-Güglingen (2), die Volksbank im Unterland, Weber Packaging, Team Zabergäu-Gymnasium, Team Pokton, TSV Güglingen, Classic Kindermoden (Lauffen) und Gronover Elektrotechnik (Güglingen). Mit 16 Läufern kommt die Adipositasgruppe der Sanaklinik Bethesda Stuttgart.

Haus der Strombergzwerge und Kindergarten Haselnussweg

58 Bambini werden ein imposantes Startbild abgeben, wenn sie hinter dem Frosch die 500 Meter wetzen. Besonders stark vertreten ist das Haus der Strombergzwerge (Pfaffenhofen) und der Kindergarten Haselnussweg (Eibensbach).

Stephan Rieger bringt es auf den Punkt: Im Wald de Buggel nuff

25.04.2019 – Teilnehmer Stephan Rieger bringt die Würze des Volkslauf mit seinem Team-Namen auf den Punkt:  „Im Wald de Buggel nuff“. Flach kann jeder, aber die Steigungen, noch dazu im herrlichen Strombergwald, sind und bleiben einfach die besondere Herausforderung. Gespannt sind wir auf die Arbeitskleidung des Teams KOKOSNUSS-SCHÜTTLER.

Ausdauer-Freak Hans Fröscher und die Dinosaurier Challenge

10.04.2019 – Hans Fröscher aus dem badischen Oftersheim kommt auch in diesem Jahr wieder zum Zabergäu-Lauf. Der 46-jährige Ausdauer-Freak hat eine ganz besondere Beziehung zur Dinosaurier Challenge. Als wir im Jahr 2012 die 18,5-km-Distanz durchs Zabertal hinauf zum Stromberg ins Programm aufnahmen, war Fröscher am Start, animiert durch unsere Mitstreitern Timo Schuh und Annette Möhle. Er erinnert sich noch genau an die Strapazen: „Meine Reserven waren spätestens fünf Kilometer vor dem Ziel erschöpft. Aber ich kam ins Ziel – Finisher meines ersten Trail-Laufes. Es war fantastisch.“

Weg von den Zigaretten, rein in die Laufschuhe – Pfaffenhofen bildete den Ausgangspunkt für eine Läuferkarriere der besonderen Art.  Hans Fröscher  nahm unglaubliche Trainingsumfänge auf sich, wagte sich an den Heidelberger Marathon (2016), den Challenge des Seigneurs in den Vogesen (100 km mit über 3000  Höhenmetern) und den Rennsteig-Lauf in Thüringen (74 Kilometer mit 2000 Höhenmetern). Aber das alles war nur Vorgeplänkel für die ultimative Herausforderung im Jahr 2017, den Grand Raid auf der Insel La Réunion (165 km mit 10 000 Höhenmetern!). Seine Zeit: 53 Stunden und 50 Minuten.

Was Läufer antreibt, solche Höllenqualen auf sich zu nehmen, beantwortet Hans Fröscher seinerseits mit Fragen: „Geht es um das Ankommen, Aufbrechen oder Unterwegssein, das Finishen, Mitmachen oder die Platzierung? Geht es um die Gesundheit, die Leistung oder das Leiden? Warum laufe ich überhaupt?“

Am 27. April kommt er wieder zur Dino Challenge. „In diesem Jahr teile ich ihn mit meiner Frau. Das gehört natürlich auch zur Geschichte des Laufens, das Teilen einer Freiheit. Mit anderen Läufern.“ Herzlich willkommen, Hans! Diesmal wird es für dich ja ein Klacks sein, der Stromberg hat seine Schrecken verloren.